Der Sommer 2020 war so was wie ein kurzes Fenster der Erholung, seitdem beschränkt die Corona-Pandemie unser Leben wieder stark. Stärker, als uns allen lieb ist, und stärker, als viele das noch vor einem Jahr befürchtet hatten. Das ist ermüdend. Und als würde das nicht ausreichen, betonen Epidemiologinnen und Risikoforscher, dass es noch lange nicht vorbei wäre und das ein ähnliches Szenario jederzeit erneut über uns hereinbrechen könnte, wenn wir nicht rasch etwas an unserem Verhalten ändern.

Zu all den Hiobsbotschaften werden wir quasi im Stundentakt darauf hingewiesen, worauf im Schatten der Corona-Pandemie nicht vergessen werden darf, wenn Mutter Erde nicht geradewegs auf den Abgrund zusteuern soll: Klimawandel, Energiewende, atomare Abrüstung und was nicht sonst noch alles. Kurzum: Langsam wird es alles etwas viel. Und es stellt sich die Frage, ob es denn überhaupt noch angebracht ist, sich auf die Zukunft zu freuen. Ist zumindest noch ein Funken Optimismus angebracht? Aber sicher doch, sage ich.

Es gibt so viel positives und spannendes, welches die Zukunft bringen wird. Und wenn wir es nicht falsch machen, werden wir alle davon profitieren können. Mehr Gesundheit, eine wieder intaktere Umwelt, weniger Lärm, weniger Stress, weniger Sinnlosigkeit, endlich Menschen welche aus ihrem Konsumationsfrust aufwachen, das Umdenken unserer Gesellschaft, mehr Zusammenhalt, Verständnis und Toleranz. Verbundenheit auf dem ganzen Planeten. Altes und rückständiges Denken wird der Vergangenheit angehören. Solche Menschen werden in ihrer Kleinheit aussterben weil auch sie erkennen werden, dass sie falsch lagen. Weniger wird das neue Mehr sein. Ach, ich freue mich irgendwie darauf und hoffe sehr, dass ich das alles noch miterleben darf.

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